Mit einem musikalischen und einem wirklichen Feuerwerk endeten am Sonntag, 1. August 2010, die diesjährigen Opernfestspiele in Heidenheim. Gemeinsam mit Anne Lünenbürger (Sopran), Niklas Oettermann (Tenor), Randall Jakobsh (Bass) und den Nürnberger Symphonikern präsentierte Marcus Bosch, Künstlerischer Direktor der Festspiele, den mehr als 900 Gästen im Congress-Centrum-Heidenheim einen Ohren- und Augenschmaus der besonderen Kategorie. Last Night!
Eindrucksvoll bewiesen insbesondere die Sänger an diesem Abend ihr Können. Werke aus Verdi-Opern wie ”Ella giammai m’amo” (Jakobsh) oder “Morro ma prima in grazia” (Lünenbürger) versetzte das Publikum in wahre Begeisterung. Niklas Oettermann sang “Improvviso” aus “Andrea Chenier” von Umberto Giordano; der großzügige Dank des Publikums war ihm sicher.
Nicht weniger glanzvoll in dieser “Last Night” die Nürnberger Symphoniker unter der Leitung von Marcus Bosch, der zudem den Abend charmant moderierte. Nach den insgesamt acht “Tosca”-Aufführungen zeigten sie mit “Drei Sätze aus Alesienne” von Georges Bizet und insbesondere mit dem “Tanz der Stunden” von Amilchare Ponchielli aus La Gioconda ihre wahre Klasse.
Nahezu frenetischen Beifall und heftiges Fußgetrappel ernteten Orchester, Dirigent und ganz besonders Lünenbürger, Jakobsh und Oettermann nach dem hervorragenden Verdi-Trio “Qual volutta trascorrere” aus I Lombardi. “Wir freuen uns, sie als unsere Gäste auch im nächsten Jahr wieder hier zu sehen”, verabschiedete Bosch das begeisterte Publikum.
Das bunte Feuerwerk am gegenüberliegenden Schloss Hellenstein war dann einmal mehr ein glanzvoller und farbenfroher Abschluss der diesjährigen Opernfestspiele.
cdv!
(Fotos: Dr. Thomas Bünnigmann)
Schlagwörter: anne lünenbürger, congress centrum heidenheim, feuerwerk, heidenheim, last night, marcus bosch, Niklas Oettermann, oper, opernfestspiele, randall jakobsh



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