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Der Rittersaal der Opernfestspiele als Multifunktions-Raum: Während die Heidenheimer Wirte gerade den Rittersaal für das Wirtefest vorbereiten und leider viele Regenschirme aufspannen müssen :( , lassen wir hier einfach noch mal die vergangene Saison der Heidenheimer Opernfestspiele Revue passieren. Etwa aus der eigenen Sicht der opernwerkstatt, die sich in diesem Jahr zum ersten Mal redlich gemüht hat, diese spannende Opernsaison in der Stadt an der Brenz zu begleiten.

Daher einige Zahlen, die aber nur Zahlen sind. Interessant allemal.

Start der opernwerkstatt war am 5. April 2010, der erste Beitrag  im von der Agentur graustich frisch gezimmerten und gestrichenen werkstattblog. Zusammengekommen sind seither 155 Blogbeiträge, diesen hier nicht mitgezählt. In diesen Beiträgen wurden nicht weniger als 66 Videos eingebettet, die meisten selbst produziert. Ihr erinnert euch: Anfangs klappte es nicht so gut mit dem Ton, da waren einige “Opernfreunde” gar nicht erfreut.

Sehr erfreulich dagegen bis heute die Resonanz auf der Plauder-Plattform twitter. Während wir dort mehr als 230 twitteratis verfolgen, sind es immerhin schon 158, die uns und unseren tweets folgen. Davon wurden mehr als 450 verfasst, und der Dialog wird auch in Zukunft fortgesetzt.

Etwas weniger Freunde haben wir derzeit noch auf unserer facebook-Seite. Die Zahl von 135 Freunden der opernwerkstatt wird sich mit Sicherheit noch weiter ausbauen lassen. Da sind wir zuversichtlich.

Und wer war so da auf der opernwerkstatt?

Das haben wir uns auch gefragt und sind mit dem Ergebnis einigermaßen zufrieden. Immerhin waren nach unserer Statistik vom 5. April bis 5. August 2778 Besucher auf der Seite der opernwerkstatt. Und die waren nicht  nur einmal da, denn es wurden 4891 Besuche gezählt. Und noch viel mehr Seitenabrufe: genau 12.853 davon. Wir finden das sehr gut.

Überrascht und sehr erfreut sind wir über die Zahl der Aufrufe auf unserem Video-Channel bei youtube. Die mehr als 60 Videos wurden insgesamt mehr als 6000 Mal abgerufen. Das ist aus unserer Sicht enorm. Und besonderen Spaß macht es zu sehen, dass das Video zum “Hotzenplotz-Contest” mit 342 Abrufen der unerreichte Spitzenreiter ist.

Und sonst? Es hat einen Riesenspaß gemacht, viele interessante Menschen kennen gelernt zu haben, mit ihnen zu reden, ihre Arbeit hier vorzustellen. Aus meiner ganz persönlichen Sicht ein phantastisches Team, das vor und hinter den Kulissen gewirkt hat.

Besonders erfreulich finde ich auch, dass die opernwerkstatt in der kurzen Zeit schon sehr viel Kontakt auch zu anderen Kultureinrichtungen gefunden hat. Da klappt es mit der Vernetzung sehr gut und ich würde das gern weiter ausbauen.

Überhaupt: Wenn es nach Marcus Bosch und mir geht, wollen wir natürlich die Arbeit der opernwerkstatt fortsetzen. Nächstes Jahr steht “Fidelio” auf dem Programm der Heidenheimer Opernfestspiele und ein spannendes Rahmenprogramm soll es auch wieder geben. Gemeinsam haben wir schon mal kurz nachgedacht, was wir alles besser machen wollen. Und wir begeben uns erneut auf die Suche nach Sponsoren, die herzlich eingeladen sind, unsere Arbeit hier aktiv zu begleiten.

Wenn es also in den nächsten Wochen und Monaten nicht ganz so heftig weitergehen wird, dürfen sich dennoch alle Freunde Heidenheimer Opernfestspiele und der opernwerkstatt schon mal auf die nächste Saison freuen.

Und wie ist das Fazit unserer Leser? Mag sich mal jemand äußern hier in den Kommentaren? Herzlich willkommen!

cdv!


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1 Kommentar zu diesem Thema
  1. Am 27.08.2010 schreibt Daniel Rehn:
    1

    Zuerst einmal ein großes Lob an das ganze Team, das vor und hinter den Kulissen der Heidenheimer Festspiele und natürlich auch der Opernwerkstatt fleißig am produzieren, machen und tun war: Mitverfolgen zu können, wer und was alles an einem Kultur-Event dieser Größenordnung hängt, war mehr als interessant und teils auch sehr beeindruckend.

    Zum Projekt Opernwerkstatt 2010 an sich:

    Der Ansatz all jene Mitarbeiter, Darsteller und Musiker der einzelnen Stücke für Hintergrundinterviews vor die Kamera zu holen und über das Drumherum zu berichten hat mir sehr gut gefallen, bekamen sie alle doch ein “zusätzliches” Gesicht zu ihrem eigentlichen Job bei den Festspielen.

    Für die kommende Spielzeit würde dieses Format beibehalten, um gerade mit den erneut teilnehmenden Mitgliedern der Crew über die Zeit zwischen den Festspielen usw. reden zu können.

    Ebenfalls interessant – und für die Sponsorensuche oder auch Kooperationen eventuell auch hilfreich – wäre die (wenn ich mich nicht irre ohnehin geplante) Weiterführung des Projekts in der “spielfreien” Phase zwischen den Spielzeiten. Gerne auch mit Interviews der Verantwortlichen, welche Vorstellungen sie für die kommende Saison haben, ob es eine Art Wunschsponsor o.ä. gibt usw. usf.

    Was mich in der Analyse noch interessieren würde ist die Frage nach der Dialogfreudigkeit der Follower/Freunde auf Twitter und Facebook. Eine Flut an Kommentaren gab es im Blog ja leider nicht wirklich, was ich aber auf die Verlagerung in eben jene Kanäle sowie den Pilotcharakter des Blogs zurückführen würde. Wie haben sich die Tendenzen dort entwickelt?

    Beste Grüße und nochmals Hut ab für die tolle Umsetzung,

    Daniel

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