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Spielten sich warmherzig in das Gemüt des Publikums: Bolero. Foto: Anne Reck

Heidenheim ist jetzt Festspielstadt. Die Opernfestspiele haben begonnen. Und nehmen ihren Lauf. Ihren angenehmen, breiten, vielfältigen, inspirierenden und zuweilen auch geruhsamen Lauf. Etwa mit Jazz. Einem Jazz, der seinen Ursprung in der Philharmonie hat: Bolero. So heißt eine Gruppe von Musikern, die nahezu alle den Berliner Philharmonikern angehören. Sie spielen die ganz große Klassik. Und sonst spielen sie Jazz.

Wie sie ihn in Heidenheim gespielt haben, aus wettertechnischen Gründen im Congress-Centrum. Lebendig, lebend, bedacht, bewegt, präsentierten die sechs Musiker ein auch für ungeübte Ohren angenehmes Jazz-Genre, das schnell die Herzen und die Begeisterung des Publikums einnehmen konnte. Von südamerikanischen Einflüssen, mit Verweis auf klassische Quellen, sie lassen den Tango leben, mit unglaublicher Präzision an den Instrumenten, und mit dieser überzeugenden, lockeren und leichten Sicherheit, mit einer sympathischen Spielfreude, die sich auf alle im großen Saal schnell übertrug.

Ein Festspiel-Abend, der einen beschwingt den Heimweg antreten lässt. Der Lust macht, auch die weiteren Programmpunkte dieser Opernfestspiele zu besuchen.

cdv!


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