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Alena Baeva, Violine.

Wir haben Nachrichten. Die schlechte zuerst:  Das Galakonzert mit den Stuttgarter Philharmonikern ist inzwischen ausverkauft. Jetzt die gute: Einige wenige Karten gibt es noch für die Last Night mit Stargeigerin Alena Baeva. Am 29. Juli gestaltet die temperamentvolle Solistin mit ihrer Stradivari und der Staatsphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Marcus Bosch den sinfonischen Abschluss der Festspiele. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr.

Mit der 21-jährigen Alena Baeva steht beim großen Finale der Opernfestspiele Heidenheim 2012 eine junge Geigerin am Pult, der in Russland längst der Durchbruch gelungen ist und deren Solokarriere bereits beeindruckendes hervorgebracht hat. Bereits mit 10 Jahren begann die in Kasachstan Aufgewachsene ihre internationale Karriere mit einem Konzert im französischen Tours. Mehrere Wettbewerbserfolge, zuletzt als Finalistin am berühmten Concours Reine Elisabeth in Brüssel, ermöglichten der charismatischen Geigerin zahlreiche Auftritte in Europa und den USA. Sie arbeitete mit Dirigenten wie Paavo Berglund, Stanislaw Skrowaczewski oder Vladimir Fedoseyev zusammen und spielte mit Orchestern wie der Deutschen Radio Philharmonie, dem Russian National Orchestra oder der Tokyo Symphony. Bei der Heidenheimer Last Night ist sie mit der Staatsphilharmonie Nürnberg zu erleben. Am Pult steht Festspieldirektor Marcus Bosch, der dem Orchester seit inzwischen einem Jahr als Generalmusikdirektor vorsteht.

Der letzte Abend im Rittersaal steht, wie die gesamte Festspielzeit und passend zu „Carmen“, unter spanischen Vorzeichen: Auf dem Programm stehen Werke französischer Komponisten, die der Faszination für Spanien in ihren Orchesterwerken auf unterschiedliche Art und Weise Ausdruck verliehen haben. So widmet sich der zeitgenössische Komponist Roberto Sierra in „Fandangos“ dem gleichnamigen spanischen Tanz. Edouard Lalo, der in seinem 2. Violinkonzert „Symphonie espagnole“ mit Solokonzert und Sinfonie experimentiert, fügt gar eine Habañera als Mittelsatz ein. Maurice Ravel, bei der Last Night mit seinem „Alborado del gracioso“ und der „Rapsodie espagnole“ vertreten, hat sich als Sohn einer Baskin in vielen seiner Werke intensiv mit Spanien auseinandergesetzt und Emmanuel Chabrier beschreibt in „España“ auf musikalische Art und Weise Reise-Eindrücke vom Land hinter den Pyrenäen. Wie es sich für ein furioses Finale gehört, folgt auf das musikalische Feuerwerk der Last Night auch ein echtes – und setzt den Opernfestspiele 2012 ein feierliches Ende.


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