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Geschafft! Nach einer großartigen Premiere von Georges Bizets Oper “Carmen” im Congress-Centrum-Heidenheim feierte das Publikum die Inszenierung von Joachim Rathke und dem Kreativ-Team unter der Leitung von Marcus Bosch. Der verdiente Applaus galt allen, die in den letzten Monaten daran mitgewirkt haben, diese Aufführung zu ermöglichen.

Und in Heidenheim gilt: Nach der Oper ist vor der Oper! Mit dem heutigen Tag beginnt bereits der Vorverkauf für die Festspielzeit 2013. In deren Mittelpunkt steht – nach Tosca im Jahr 2010 – ein weiteres Werk des großen italienischen Opernkomponisten Giacomo Puccini: „Turandot“.

Die Geschichte dieser letzten Oper Puccinis stammt aus der orientalischen Märchensammlung Tausendundein Tag, in welcher Prinzessin Turandot jeden Freier köpfen lässt, der ihre Rätsel nicht lösen kann. Lange stand das Werk im Schatten seiner erfolgreichen Vorgänger wie „Tosca“, „Madame Butterfly“ oder „La Bohème“. Inzwischen aber hat es sich auf den Opernbühnen behauptet – nicht zuletzt wegen der Arie „Nessun dorma“ („Keine schlafe“) des Prinzen Kalaf, die heute zum Repertoire aller großen Tenöre zählt. Luciano Pavarotti wählte die Arie als Höhepunkt vieler seiner Konzerte, die Drei Tenöre erzielten damit Milliarden-Einschaltquote im Rahmen der Fußball-WM 1990 und Paul Potts schaffte es mit seiner Interpretation des Stückes sowohl in die Single-Charts als auch in einen Telekom-Werbespot.

An acht Terminen im Zeitraum von der Premiere am 5. bis zum Ende der Festspielzeit am 28. Juli 2013 wird die prickelnde Mischung aus Märchen und Politthriller im Rittersaal auf Schloss Hellenstein über die Bühne gehen. Erstmals werden dann die Stuttgarter Philharmoniker als Festspielorchester im Graben sitzen und damit die Nürnberger Symphoniker in dieser Funktion ablösen. Regie führt Michael Helle. Und auf das erstklassig wie international besetzte Solistenensemble dürfe man sich schon heute freuen, so Festspieldirektor Marcus Bosch.

Auch im Bereich der Sinfoniekonzerte blickt man gespannt ins nächste Jahr: Zum Galakonzert sind die Staatsphilharmonie Nürnberg und Schlagzeug-Ikone Peter Sadlo unter der Leitung von Antony Hermus zu Gast und versprechen ein Konzerterlebnis der besonderen Art. Die Last Night gestaltet das neue Festspielorchester Stuttgarter Philharmoniker unter Marcus Bosch mit Dvoráks berühmten Cellokonzert, seiner Sinfonie Nr. 8 und großem Feuerwerk. Solist ist der zur Zeit vielleicht beste deutsche Cellist Alban Gerhardt.

Sowohl für die Opernvorstellungen am 5., 7., 12., 13., 19., 20., 26. und 27. Juli als auch für das Galakonzert am 18. und die Last Night am 28. Juli sind Karten erhältlich: Online unter opernfestspiele in der Tourist-Information Heidenheim (Tel. 07321 – 327 4910), im HZ-Ticketshop im Pressehaus (07321 – 347 139) sowie in allen bekannten Vorverkaufsstellen.


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