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Heidenheims Oberbürgermeistert Bernhard Ilg (l.) bei der "Spanischen Nacht".

Mit einer feurigen Last Night unterm Sternenhimmel ist  die dritte Spielzeit der Heidenheimer Opernfestspiele unter der Leitung von Festspieldirektor Marcus Bosch zu Ende gegangen. In einer ersten Stellungnahme zur Bilanz zeigte sich Oberbürgermeister Ilg sichtlich begeistert. „Ich bin glücklich über den positiven Verlauf der Saison und gratuliere allen Beteiligten auf und hinter der Bühne zum großen Erfolg.“ In acht Wochen Festspielzeit sei im Zentrum der Festspiele die Oper „Carmen“ höchst erfolgreich über die Bühne gegangen. Weit über das Kernstück hinaus seien aber auch der gesamte Festspielbetrieb und weite Teile der Stadt vom Spanienfieber erfasst gewesen.

Auf die Vielfalt des Programms von der Jungen Oper bis zum Tanzprojekt „Respect! reloaded“ könne Heidenheim stolz sein. Besonders beeindruckt zeigt sich Ilg von der hochqualitativen Mischung im Bereich sinfonische Konzerte: mit der bejubelten Eigenentwicklung Cappella Aquileia und mit renommierten Gästen wie den Stuttgarter Philharmonikern oder der Staatsphilharmonie Nürnberg erreiche das Festspielprogramm bereits heute ein Niveau, das begeistere und zu großen Hoffnungen für den künftigen Weg der „Festspielstadt Heidenheim“ berechtige.

Auch Festspieldirektor Marcus Bosch blickt zufrieden auf die Rekordspielzeit: „Ich freue mich über die künstlerische Entwicklung der Festspiele und natürlich auch über den stetig wachsenden Publikumszuspruch“, so Bosch am gestrigen Abend. Sowohl für das Carmen-Ensemble als auch für die Konzerte des Rahmenprogramms seien Künstler von internationalem Format verpflichten worden, welche die Entwicklung des Festivals in jeglicher Hinsicht beförderten. Zugleich, so Bosch weiter, sei es durch die Weiterentwicklung im programmatisch-inhaltlichen Bereich auch geschafft worden, neue Publikumsschichten zu erschließen. Die Festspiele genössen eine immer größere Ausstrahlung, spür- und messbar am wachsenden Medieninteresse und an der überwältigenden Zahl der Kartenkäufe. Nicht zuletzt berichtet Bosch von einer großen Freude und Zufriedenheit im Künstlerischen Team: Heidenheim setze für viele der weitgereisten Gäste Maßstäbe im Blick auf Atmosphäre und Arbeitsbedingungen.

Erste Details in Form von Besucher- und Auslastungszahlen der Spanischen Spielzeit präsentiert der städtische Bereich Festspiele und Kulturbüro: So konnten alle zehn Carmen-Aufführung vor ausverkauftem Hause stattfinden – auch die beiden erstmals angebotenen Mittwochsvorstellungen. Insgesamt mehr als 8.600 Besucherinnen und Besucher sorgten bei der Oper für eine Auslastung von über 100 Prozent und übertrafen damit die beiden sehr guten Ergebnisse der Vorjahre deutlich.

Die drei sinfonischen Konzerte erreichten mit über 2.000 verkauften Karten eine Auslastung von 89 Prozent. Mit den drei „Extras“ Tanzprojekt „Respect! reloaded“, „Bolero Berlin“ und der „Spanischen Nacht“ wagte man Unbekanntes und fand damit Anklang bei 1.800 größtenteils neuen Besuchern. Erfreulich auch die Ergebnisse der Jungen Oper und der Produktion „Zorro jagt den Carmen-Schatz“: 1.800 große und kleine Fans besuchten Mitte Juni das Opernzelt im Schlosspark. Alles in allem: 15.000 Festspielgäste, und damit mehr Gäste als jemals zuvor strömten im Sommer 2012 in die Spielstätten.

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel: Pünktlich zur Carmen-Premiere begann bereits am 7. Juli der Vorverkauf für die Opernfestspielsaison 2013. Im Mittelpunkt der Veranstaltungen auf Schloss Hellenstein steht dann Giacomo Puccinis Spätwerk „Turandot“, mit der Premiere am 5. Juli. Bereits heute sind über 1.300 Karten für die Festspielzeit 2013 verkauft.


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