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Mit freundlicher Genehmigung der Neoxfilm GmbH.

Marcus Bosch kommt mit einer Premiere von Tristan und Isolde nach Heidenheim – und das ausnahmsweise nicht als Dirigent der Heidenheimer Opernfestspiele, sondern vielmehr als Leinwandstar: am 21. Oktober die überträgt Staatsoper Nürnberg ihre Neuproduktion von Richard Wagners Oper live und surround in 50 Kinos im deutschsprachigen Raum. Eines davon natürlich in Heidenheim, Boschs zweite Opernheimat neben Nürnberg.

Zumindest für Deutschland ist dies eine Premiere in der Premiere: Noch nie wurde der erste Spielabend einer Opernproduktion live im Kino übertragen. Die New Yorker Met und auch die Bayreuther Festspiele haben laufende Inszenierungen auf die Leinwand gebracht. Aber eine Premiere? Das ist neu.

Marcus Bosch

Kinobesucher bekommen exklusive Einblicke

Umso gespannter darf man sein, wenn sich um 17 Uhr in Nürnberg der Vorhang hebt, in Heidenheim und anderen Städten dagegen schon um 16.30 Uhr die Projektoren warmlaufen. Denn mit einer Kinokarte bekommt man den Vorteil, eine halbe Stunde vor dem Erklingen des legendären Tristan-Akkordes im Nürnberger Opernhaus am Richard-Wagner-Platz schon mal einen Blick hinter die Kulissen werfen zu dürfen. Marcus Bosch persönlich öffnet die Türen , zu denen sonst nur das Theater-und Opernpersonal Zutritt hat.

Lampenfieber dürfte bis zum 21. auch ein ein anderer “Heidenheimer” haben: Vincent Wolfsteiner, der vor zwei Jahren im Rittersaal den Florestan im “Fidelio” auf die Bühne gebracht hat. In Nürnberg singt der Tenor nun die wahre Monsterpartie des Tristan. Seine Isolde ist Lioba Braun, die Regie führt Monique Wagemakers.

Vincent Wolfsteiner

Zwei Tage vor der Premiere: “Helden am Herd” mit Bosch und Wolfsteiner

Übrigens: Bosch und Wolfsteiner sind zu Gast bei den nächsten Helden am Herd. Zwei Tage vor der Tristan-Premiere schwingen sie die Kochlöffel – und zwar ebenfalls im Heidenheimer Kino-Center, aber diesmal in persona. Dabei darf man davon ausgehen, dass die beiden zunächst brandheiße Neuigkeiten auftischen werden. Und Generalmusikdirektor Marcus Bosch wird wie gewohnt zwischen Herd und Klavier Spannendes ausplaudern aus Nürnberg und Heidenheim, aus „Tristan und Isolde“ und „Turandot“, aus Staatstheater und Festspielstadt.

Was dabei Heißes in Topf, Pfanne und dann auf den Tisch kommt, liegt ebenfalls in den Händen des Festspieldirektors – es würde aber nicht verwundern, wenn es Chinesisches wäre, eben passend zu Puccinis Märchenoper, die bekanntlich im Zentrum der nächstjährigen Festspiele stehen wird. Der Eintritt zu „Helden am Herd“ am 19. Oktober um 19.30 Uhr ist frei. Lediglich für die Verkostung wird ein Beitrag von 5€ fällig. Um vorherige Anmeldung unter Angabe „Essen ja / nein“ per E-Mail an opernfestspiele@heidenheim.de oder per Fax an 07321 323-4220 wird gebeten.

Infos zur Live-Übertragung von “Tristan und Isolde” aus dem Nürnberger Opernhaus gibt es unter www.liveimkino.de.

Matthias Masel


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